Pflege darf nicht arm machen. Und sie darf Menschen nicht allein lassen.

Diese Woche hatte ich einen sehr wertvollen Austausch mit unserem Pflegestützpunkt in Tempelhof in der Ottokarstr. Dabei wurde deutlich: Viele Menschen sind verunsichert. Pflege wird zunehmend nur zur Kostenfrage. An- und Zugehörige stoßen an Grenzen, passende Kurzzeitpflegeplätze fehlen und nach Krankenhausaufenthalten entstehen Versorgungslücken. Gleichzeitig dürfen Digitalisierung und Bürokratie Menschen nicht zusätzlich ausschließen.
Für mich ist klar: Gute Pflege muss bezahlbar, wohnortnah und verlässlich sein.

Konkret heißt das:

❤️ Pflege bezahlbar halten – Eigenanteile und zusätzliche Kosten begrenzen
❤️ Mehr Kurzzeitpflegeplätze schaffen – insbesondere für Menschen mit komplexen Bedarfen (z. B. Demenz)
❤️ Krankenhausentlassungen absichern – Nachsorge, ambulante Versorgung und Reha verbindlich mitdenken
❤️ Pflegestützpunkte wohnortnah sichern und ausbauen – gut erreichbare Außensprechstunde im Süden des Bezirks schaffen
❤️ Digitalisierung ergänzend statt ausschließend gestalten
❤️ Passgenaue Mobilitätshilfen im Alltag ausbauen
❤️ Pflegenotfalltelefon aufbauen – aber dabei Mehrwert schaffen mit real verfügbaren Unterstützungsangeboten

Vielen Dank an das Team des Pflegestützpunkts für den offenen, interssanten Austausch und ihre wertvolle Arbeit für Pflegebedürftige und deren An- und Zugehörigen. Das stärkt und motiviert mich in meiner Arbeit für eine gute, verlässliche Pflege für alle.

Mehr zu meinem Besuch beim Pflegestützpunkt berichte ich in diesem Video: