Politikerin · Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité · ehemalige Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus · seit 15 Jahren für Tempelhof engagiert

Ich lebe mit meiner Familie in Tempelhof. Hier bin ich politisch unterwegs, hier wurde ich 2021 direkt ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Mein Mandat endete 2023 – mein Engagement für Tempelhof nicht. Am 20. September 2026 kandidiere ich erneut.
Ich kenne Politik aus verschiedenen Perspektiven: aus dem Kiez, aus der sozialen Arbeit und Gesundheitsversorgung, aus der Forschung, aus zehn Jahren Bezirkspolitik und aus dem Abgeordnetenhaus.
Diese Erfahrung will ich nutzen, damit Politik dort funktioniert, wo Menschen sie wirklich brauchen: beim Wohnen, in der Pflege, in der Schule, beim Arzt und im eigenen Kiez.
Warum ich Politik mache
1992 kam ich als Zwölfjährige nach Berlin. Mein Start war eine Willkommensklasse. Ich lernte eine neue Sprache, machte später Abitur und studierte Sozialwissenschaften.
Ich habe früh erfahren, wie entscheidend es ist, ob man sich zurechtfindet, verstanden wird und Unterstützung bekommt. Ob Schule Chancen eröffnet. Ob Informationen verständlich sind. Ob man Zugang zu guter gesundheitlicher Versorgung hat. Und ob öffentliche Institutionen für alle Menschen funktionieren.
Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute.
Als Sozialwissenschaftlerin, Sprach- und Kulturmittlerin und in meiner Arbeit in sozialen Verbänden habe ich viele Menschen begleitet, die im Alltag auf Hürden stoßen. Heute arbeite ich an der Charité in der Versorgungsforschung.
Politik mache ich, weil ich solche Hürden nicht einfach hinnehmen möchte. Ich möchte, dass Herkunft, Einkommen oder Sprache nicht darüber entscheiden, welche Chancen jemand hat und wie gut jemand versorgt wird.
Und ich weiß aus meinem eigenen Leben: Politik kann ganz konkret etwas verändern. Genau deshalb mische ich mich ein.

Abgeordnetenhaus Berlin (2021-2023)
Was ich bereits bewegen konnte
2021 wurde ich in Tempelhof direkt ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Bis zur Wiederholungswahl 2023 war ich Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Sprecherin für Pflegepolitik und öffentliche Gesundheitsförderung. Meine Zeit dort war kurz – aber ich konnte konkrete strukturelle Veränderungen mit auf den Weg bringen.

Pflegestudierende endlich angemessen vergüten
Als pflegepolitische Sprecherin habe ich eine Bundesratsinitiative für eine angemessene Vergütung von Pflegestudierenden erfolgreich initiiert. Berlin brachte diese Initiative in den Bundesrat ein – dort wurde die Entschließung beschlossen. Seit 2014 ist die Vergütung für das Pflegestudium bundesgesetzlich geregelt.

Gesundheitsberufe ohne Schulgeld
In meiner Zeit im Abgeordnetenhaus wurde die Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsfachberufe in Berlin umgesetzt. Für diese wichtige Initiative der rot-grün-roten Koalition habe ich mich mit Nachdruck eingesetzt. Zuvor mussten in Berlin noch mehr als 2.200 Auszubildende in Gesundheitsfachberufen Schulgeld für ihre Ausbildung zahlen.

Pflege bekommt eine eigene Stimme
Bei den Koalitionsverhandlungen 2021 habe ich für die Grünen den Bereich Pflege mitverhandelt. Ein wichtiges Anliegen war mir dabei, die Interessen pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen dauerhaft zu stärken und ihnen auf Landesebene eine unabhängige Stimme zu geben. Deshalb habe ich mich besonders für die Einführung einer Landespflegebeauftragten eingesetzt. Heute gibt es diese unabhängige Anlaufstelle in Berlin.
Außerdem mit vorangebracht
Mehr Kurzzeitpflegeplätze
Damit pflegende Angehörige zeitweise entlastet werden und Menschen z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt gut versorgt sind, habe ich mich für mehr Kurzzeitpflegeplätze in Berlin eingesetzt. 2023 sind am Wenckebach-Standort zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze entstanden – ein wichtiger Schritt, auch wenn es in Berlin weiterhin deutlich zu wenige davon gibt.
Prävention in der stationären Pflege
Präventionsangebote wurden im Berliner Landeshaushalt stärker verankert – damit Gesundheitsförderung nicht mit dem Einzug ins Pflegeheim endet.
Was meine Erfahrung für Deinen Alltag bedeutet
Wenn du Angehörige pflegst
Du sollst Unterstützung bekommen, bevor du selbst an deine Grenzen kommst. Dafür will ich mehr erreichbare Beratung, Kurzzeitpflege und wohnortnahe Angebote – und Pflege, die Familien finanziell nicht überfordert.
Wenn du Kinder hast
Gesundheit beginnt in Familien, Kitas und Schulen. Ich will verständliche Gesundheitsinformationen, Prävention und eine Versorgung, die Familien tatsächlich erreicht.
Wenn du hier wohnen und alt werden willst
Tempelhof muss bezahlbar, gesund und lebenswert bleiben – mit erreichbarer Versorgung, sicheren Wegen, Grün und Nachbarschaften, die funktionieren.

Engagement
2015 wurde ich für mein kommunalpolitisches Engagement mit dem Helene Weber-Preis ausgezeichnet – als eine von zwei Hauptpreisträgerinnen bundesweit.
Der parteiübergreifende Preis würdigt Frauen, die kommunalpolitische Verantwortung übernehmen und vor Ort konkrete Veränderungen anstoßen.

Ehrenamt
Politik findet für mich nicht nur im Parlament statt.
Ich bin weiter in Tempelhof unterwegs – bei der temporären Spielstraße, in Gesprächen mit sozialen Einrichtungen und Pflegeangeboten, in der Wenckebach-Initiative und im direkten Austausch mit Nachbar:innen. Denn gute Politik beginnt damit, zu wissen, wo Menschen im Alltag hängen bleiben – und dann etwas daran zu ändern.

Reden wir über Tempelhof
Ich möchte wissen, was dich in deinem Kiez beschäftigt. Bei meiner Gesprächsreihe treffen wir uns an wechselnden Orten in Tempelhof – unkompliziert, persönlich und ohne lange Reden.
Aferdita Suka auf einen Blick
| Beruf | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité und allgemein beeidigte Gerichtsdolmetscherin |
| Partei | Bündnis 90/Die Grünen |
| Wohnort | Berlin-Tempelhof |
| Direktkandidatur 2026 | Tempelhof-Schöneberg 4 |
| Berliner Abgeordnetenhaus | 2021–2023 |
| Bezirkspolitik | BVV Tempelhof-Schöneberg 2011–2021 |
| Fachprofil | Pflegepolitik · öffentliche Gesundheitsförderung · Gesundheitsversorgung |
| Auszeichnung | Helene Weber-Preis 2015 · Hauptpreisträgerin |
Profile & weitere Seiten zu Aferdita Suka
- Grüne Tempelhof-Schöneberg (Kandidatur 2026)
https://gruene-ts.de/ueber-uns/unsere-direktkandidatinnen-fuers-abgeordnetenhaus/ - LinkedIn
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https://www.tiktok.com/@aferditasuka1 - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Aferdita_Suka
Quellen & weiterführende Informationen über Aferdita Suka
- Abgeordnetenhaus von Berlin
Direktwahl und Mitgliedschaft im Berliner Abgeordnetenhaus 2021–2023.
Offizielles Profil → - Abgeordnetenwatch
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/aferdita-suka - Bündnis 90/Die Grünen Tempelhof-Schöneberg
Der Kreisverband führt Aferdita Suka aktuell als Direktkandidatin im Wahlkreis Tempelhof für die Abgeordnetenhauswahl 2026 und nennt ihre konkreten politischen Vorhaben für Tempelhof.
Offizielle Vorstellung der Direktkandidat:innen → - Grüne Fraktion Berlin
Die Fraktion dokumentiert Aferdita Sukas damalige Funktionen als Sprecherin für Pflegepolitik und Sprecherin für öffentliche Gesundheitsförderung. Ein späterer Rückblick der Fraktion hebt unter anderem ihre Arbeit zur Schulgeldfreiheit und zur Entlastung pflegender Angehöriger hervor.
Fachpolitische Sprecher:innen der Grünen-Fraktion →
Rückblick auf Aferdita Sukas parlamentarische Arbeit → - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg führt Aferdita Suka aktuell als Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg 4 zur Abgeordnetenhauswahl 2026 und dokumentiert zugleich das Wahlkreisgebiet sowie das Ergebnis der Wiederholungswahl 2023.
Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg 4 bei rbb24 → - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Bundesministerium dokumentiert die Verleihung des Helene Weber-Preises 2015. Aferdita Suka und Elisabeth Schwerin wurden dabei erstmals gemeinsam als zwei Hauptpreisträgerinnen ausgezeichnet.
Preisverleihung des Helene Weber-Preises 2015 → - Tagesspiegel – Porträt über Aferdita Suka, 20. Oktober 2021
Der Beitrag porträtiert Aferdita Suka nach ihrem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus und beschreibt ihre Biografie, ihren Bildungsweg, ihre politische Arbeit in Tempelhof-Schöneberg und den Gewinn des Direktmandats 2021.
„Neu im Berliner Abgeordnetenhaus: Eine engagierte Streiterin mit besonderer Biografie“ → - Politische Biografie, Teilhabe und Repräsentation
Heinrich-Böll-Stiftung – Interview mit Aferdita Suka, 2021
Schwerpunkte in Gesundheits- und Sozialpolitik sowie über politische Teilhabe von Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Heinrich-Böll-Stiftung dokumentiert außerdem ihren damaligen Bildungs- und Berufsweg, ihre Tätigkeit als Bezirksverordnete seit 2011 und ihre Kandidatur für das Berliner Abgeordnetenhaus 2021.
Interview „Parteien müssen ihre Rekrutierungsstrategien hinterfragen“ → - Tagesspiegel – parlamentarische Arbeit 2023
Nach der Wiederholungswahl berichtete der Tagesspiegel über das Ende ihres Direktmandats, ihr fachpolitisches Profil in der Pflegepolitik und ihre weitere politische Arbeit.
„In gut zwei Jahren beginnt wieder der Wahlkampf“ → - Ärzte Zeitung – Gesundheitsversorgung und Sprachmittlung
In einem Fachinterview spricht Aferdita Suka als Mitarbeiterin des Charité-Projekts SIMPLE über Sprachbarrieren in der Gesundheitsversorgung und die Möglichkeiten und Grenzen von KI-gestützter Sprachmittlung.
Interview in der Ärzte Zeitung → - SIMPLE – Sprachmittlung in der Gesundheitsversorgung
Das Forschungsprojekt führt Aferdita Suka als wissenschaftliche Mitarbeiterin und dokumentiert ihre heutige fachliche Arbeit an der Schnittstelle von Sprachmittlung und Gesundheitsversorgung.
Aferdita Suka im SIMPLE-Team →
Ich will wieder für Tempelhof ins Abgeordnetenhaus.
Ich bringe Erfahrung aus dem Kiez, der Gesundheitsversorgung, der Wissenschaft, der sozialen Arbeit, der Bezirkspolitik und dem Berliner Abgeordnetenhaus mit. Als Mutter und als Mensch mit Migrationsbiografie kenne ich zugleich viele Hürden, die im Alltag schnell übersehen werden. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen meinen politischen Blick: Ich möchte genau hinschauen, wo Zugänge fehlen, wo Menschen Unterstützung brauchen und wo Politik ganz konkret dafür sorgen kann, dass Teilhabe einfacher und gerechter wird.
Aber entscheidend ist nicht, welche Stationen hinter mir liegen. Entscheidend ist, was wir damit für Tempelhof verändern.
Am 20. September 2026 kandidiere ich erneut direkt für Tempelhof.