Tempelhofer Feld bebauen? Warum wir dagegenhalten

Erstausstrahlung auf Instagram: 3. Juni 2026

Muss das Tempelhofer Feld bebaut werden, damit Berlin mehr Wohnungen bekommt? Ich finde: nein.

Gemeinsam mit Moritz Heuberger habe ich darüber gesprochen, warum wir das Tempelhofer Feld als wichtigen Frei-, Erholungs- und Klimaraum erhalten müssen – und warum Berlin trotzdem sehr viel konsequenter beim Bau bezahlbarer Wohnungen werden kann.

Für viele Menschen in Tempelhof ist das Feld ein Stück Lebensqualität direkt vor der Haustür. Hier treffen sich Familien, Kinder lernen Fahrradfahren, Menschen treiben Sport, erholen sich oder verbringen einfach Zeit miteinander. Gerade in einer immer heißer werdenden Stadt brauchen wir solche großen Freiflächen.

Gleichzeitig weiß ich aus vielen Gesprächen im Kiez: Bezahlbares Wohnen ist eine der größten Sorgen der Menschen in Tempelhof. Die Antwort darauf kann aber nicht sein, Stadtgrün und Wohnraum gegeneinander auszuspielen.

Berlin hat andere Möglichkeiten: bereits ausgewiesene Flächen konsequenter entwickeln, genehmigte Wohnungen schneller bauen, Leerstand aktivieren, geeignete Gebäude umnutzen und bezahlbaren Wohnraum dauerhaft sichern.

Für mich gehört beides zusammen:

Das Tempelhofer Feld erhalten. Und endlich ernsthaft dafür sorgen, dass Menschen sich das Wohnen in Berlin leisten können.

Ich bin Aferdita Suka, Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für Tempelhof-Schöneberg 4 bei der Berlin-Wahl am 20. September 2026.

Ich will Tempelhof im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten – mit Politik, die nicht bei Symbolen stehen bleibt, sondern im Alltag der Menschen einen Unterschied macht.

Bezahlbares Leben. Gesunde Zukunft.

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