
Was haben Wohnen und Pflege gemeinsam?
Mehr, als es auf den ersten Blick scheint.
Wir alle brauchen ein Zuhause, in dem wir sicher leben können. Und viele von uns werden irgendwann auf Pflege und Unterstützung angewiesen sein – für sich selbst, die eigenen Eltern, Partner:innen oder andere Menschen, die uns nahestehen.
Wohnen und Pflege gehören deshalb für mich zu den grundlegenden Fragen sozialer Sicherheit.
Wenn Wohnen zur Kostenfrage wird
Viele Menschen in Tempelhof fragen sich:
Kann ich auch in einigen Jahren noch in meiner Wohnung und meinem Kiez leben?
Was passiert, wenn meine Miete weiter steigt?
Kann ich mir meine Wohnung noch leisten, wenn ich in Rente gehe oder mein Einkommen sinkt?
Ein Zuhause ist mehr als vier Wände. Es bedeutet Nachbarschaft, vertraute Wege, soziale Kontakte und Sicherheit.
Deshalb gehört für mich zu einer sozialen Wohnungspolitik, bezahlbaren Wohnraum zu sichern und Menschen besser vor Verdrängung zu schützen.
Wenn Pflege zur zweiten Miete wird
Eine ähnliche Frage stellt sich bei der Pflege.
Was passiert, wenn die eigenen Eltern plötzlich Unterstützung brauchen? Wenn nach einem Krankenhausaufenthalt kurzfristig Pflege organisiert werden muss? Oder wenn man selbst pflegebedürftig wird?
Dann geht es nicht nur um medizinische Versorgung. Es geht auch darum, ob passende Unterstützung vorhanden und bezahlbar ist.
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen verlässliche Angebote in ihrer Nähe – von Beratung über ambulante Versorgung bis zu Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege.
Für mich gilt deshalb:
Pflege darf Menschen nicht arm machen.
Zu meiner Pflegepolitik gehören unter anderem die Begrenzung hoher Eigenanteile, mehr Kurzzeitpflegeangebote, Unterstützung für pflegende Angehörige und wohnortnahe Beratung.
Wohnen und Pflege entscheiden darüber, ob Menschen in ihrem Kiez bleiben können
Gerade im Alter hängen beide Themen unmittelbar zusammen.
Menschen brauchen Wohnungen, die sie bezahlen können. Sie brauchen eine Umgebung, in der sie auch mit gesundheitlichen Einschränkungen leben können. Und sie brauchen Unterstützung, wenn der Alltag allein nicht mehr funktioniert.
Deshalb dürfen wir Wohnen, Gesundheit und Pflege nicht getrennt voneinander betrachten.
Die entscheidende Frage lautet:
Können Menschen in Tempelhof auch dann sicher und selbstbestimmt leben, wenn sie älter werden, weniger Geld zur Verfügung haben oder Unterstützung benötigen?
Für mich gehört genau das zu einem sozialen und gesunden Tempelhof.
Was ich für Tempelhof wichtig finde
Bezahlbares Wohnen und gute Pflege brauchen konkrete Lösungen:
– bezahlbaren Wohnraum erhalten und neuen schaffen
– Menschen besser vor Verdrängung schützen
– Pflege bezahlbar halten
– pflegende Angehörige stärker entlasten
– Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege ausbauen
– wohnortnahe Pflegeberatung sichern
– Gesundheitsversorgung und soziale Infrastruktur im Kiez zusammendenken
Pflege betrifft fast jeden. Irgendwann.
Deshalb müssen wir heute dafür sorgen, dass gute Pflege morgen für alle da ist.
Ich bin Aferdita Suka, Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für Tempelhof-Schöneberg 4 bei der Berlin-Wahl 2026.
Ich möchte Tempelhof wieder im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten – und meine Erfahrung aus Versorgungsforschung, Gesundheitswesen, Bezirkspolitik und Abgeordnetenhaus dafür einsetzen, dass Pflege im Alltag der Menschen besser funktioniert.
Bezahlbares Leben. Gesunde Zukunft.