Mein Plan für Pflege in Tempelhof und Berlin

Pflege darf Familien, An- und Zugehörige nicht kaputtmachen.

Aferdita Suka

Wer pflegt, darf nicht allein gelassen werden. Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden. Ich kenne Pflege aus Forschung, Praxis und Politik und als Tochter und Angehörige. Deshalb kämpfe ich für eine Pflege, die Menschen stärkt statt überfordert.

1. Mehr Personal. Bessere Bezahlung.

Gute Pflege braucht Zeit. Dafür braucht es verbindliche Personalbemessung, Bezahlung nach Tarif und den Erhalt von hart erkämpften Entlastungstarifverträgen.

2. Ausbildung und Studium stärken

Gute Vergütung und ausreichende Praxisanleitung sind Grundlagen guter Ausbildung.

Darüber hinaus kämpfe ich für einen Bildungscampus für Gesundheitsberufe am Wenckebach.

3. Pflege bezahlbar machen

Pflege darf nicht zur zweiten Miete werden.

Eigenanteile für Pflegeheime und Kurzzeitpflegeplätze müssen begrenzt und Leistungen an steigende Kosten angepasst werden.

4. Angehörige entlasten

Pflegende Angehörige leisten Enormes. Oft unsichtbar und bis an ihre Grenzen.

Ich kämpfe für mehr Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege sowie Kurzzeitwohnplätze für pflegebedürftige Kinder.

Außerdem setze ich mich gegen Kürzungen der Rentenansprüche pflegender Angehöriger ein.

5. Pflege-WGs stärken

Weniger Bürokratie, schnellere Antragsbearbeitung und verlässliche Finanzierung statt monatelanger Wartezeiten – damit mehr Menschen wohnortnah und selbstbestimmt leben können.

6. Unterstützung im Kiez organisieren

Pflegestützpunkte müssen erhalten und bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Und wir brauchen Gemeindepflege vor Ort: Sie berät, koordiniert und unterstützt Familien frühzeitig – bevor Überforderung zur Krise wird.

Bei meinem Besuch im Pflegestützpunkt Tempelhof-Schöneberg am Standort Ottokarstraße wurde deutlich, wo Unterstützung im Alltag noch fehlt: bei Kurzzeitpflege, nach Krankenhausaufenthalten und wenn Familien plötzlich Pflege organisieren müssen.

Bei meinem Besuch in zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Tempelhof und Steglitz wurde deutlich: Kleine Gruppen, vertraute Menschen und feste Rituale schaffen Lebensqualität. Doch hohe Eigenanteile und fehlender geeigneter Wohnraum erschweren diese Form der Pflege.

PFLEGEREFORM 2026 · PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Wer pflegt, darf nicht arm werden

Wer Angehörige pflegt, steckt oft beruflich und finanziell zurück. Deshalb brauchen Familien bezahlbare Unterstützung und eine verlässliche soziale Absicherung. In meinem Video erkläre ich, warum ich die diskutierten Reformvorschläge kritisch sehe und was eine Pflegereform für die Menschen verbessern muss.

Pflege betrifft fast jeden. Irgendwann.

Deshalb müssen wir heute dafür sorgen, dass gute Pflege morgen für alle da ist.

Ich bin Aferdita Suka, Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für Tempelhof-Schöneberg 4 bei der Berlin-Wahl 2026.

Ich möchte Tempelhof wieder im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten – und meine Erfahrung aus Versorgungsforschung, Gesundheitswesen, Bezirkspolitik und Abgeordnetenhaus dafür einsetzen, dass Pflege im Alltag der Menschen besser funktioniert.

Bezahlbares Leben. Gesunde Zukunft.

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👉 Warum deine Erststimme in Tempelhof zählt